Good-Practice-Bibliothek

Unsere Sammlung guter Umsetzungsbeispiele und Handreichungen

Unsere Mitgliedsorganisationen tauschen sich regelmäßig darüber aus, wie sie die Qualität und Wirksamkeit ihrer Arbeit verbessern können. Mit unserer Good-Practice-Bibliothek wollen wir Sie dabei unterstützen, sich dieses gesammelte Wissen zu Nutze zu machen und die für Sie passende Orientierungshilfe zu finden.

Sie können unsere Bibliothek deshalb thematisch – nach den Istanbul-Prinzipien sortiert – oder alphabetisch durchsuchen.

Einige Dokumente sind mit einem Schloss gekennzeichnet. Diese Dokumente können nur von VENRO-Mitgliedsorganisationen eingesehen und heruntergeladen werden. Dazu wird eine Anmeldung in unserem Mitgliedsbereich benötigt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Ihr Ansprechpartner
Projektreferent
Lukas Goltermann
Telefon: 030 26 39 299-14
Checkliste für einen aussagekräftigen Jahresbericht
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft jährlich die Jahresberichte aller Organisationen, die das DZI-Spendensiegel tragen. Nun haben Sie, basierend auf ihren Erfahrungen und den DZI-Leitlinien, eine Checkliste für einen Jahresbericht entwickelt, die auch für Organisationen ohne Spendensiegel eine Orientierung bei der Erstellung eines transparenten und vollständigen Jahresberichts sein kann.
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)
Civil Society Guide to National Social Protection Floors
Eine demokratische Umsetzung internationaler Vereinbarungen wie der ILO-Empfehlung 202 oder der Nachhaltigen Entwicklungsziele (insbesondere SDG 1) bedarf einer aktiven Beteiligung zivilgesellschaftlicher und gewerkschaftlicher Organisationen. Das Handbuch soll diesen eine hilfreiche Anleitung bieten, sich in ihrem nationalen Kontext für den Auf- und Ausbau sozialer Basisschutzsysteme, so genannte Social Protection Floors, zu engagieren. Die entscheidenden Argumente für universelle und rechtsbasierte soziale Sicherungssysteme werden erklärt und welche Schritte notwendig sind, um die eigene Lobby- bzw. Kampagnenarbeit auf nationaler Ebene auf den Weg zu bringen. Das Handbuch bietet somit einen Einstieg für nationale Zivilgesellschaften sich aktiv für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Den Guide gibt es in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Arabisch.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Datensicherheit: Wie gelingt der verantwortungsvolle Umgang mit Daten? (engl.)
Alle NRO sammeln Daten. Ob es um Evaluierungen, Transparenz oder Bildmaterial geht, Datensammlungen sind elementarer Bestandteil der NRO-Arbeit. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesem Datenmaterial ist nicht nur aus Gründen technischer Sicherheit wichtig. Er garantiert darüber hinaus denjenigen, die ihre Daten teilen, Privatsphäre, Würde und Respekt. Oxfam hat hierzu eine Daten-Policy entwickelt, die periodisch aktualisiert wird.
Oxfam
Do-No-Harm – Handbuch für konfliktsensible Planung und Durchführung von Hilfsmaßnahmen (engl.)
Mit dem Handbuch des 'DO NO HARM'-Projekts soll die konfliktsensible Planung und Durchführung von Hilfsmaßnahmen und -programmen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe erleichtert werden. Das Handbuch gibt Organisationen einen analytischen Ausgangspunkt für das Verständnis der Beziehungsdynamiken und der Wirkungsweise ihrer Maßnahmen im spezifischen Feld, um Hilfsprogramme auf konfliktsensible Weise zielgerichtet modifizieren und verbessern zu können. Die Handreichung erklärt die sieben Do-No-Harm-Schritte im Detail.
CDA
Entwicklungszusammenarbeit in ungleichen Partnerschaften - Guidelines for Partnerships with Southern CSOs (engl.)
Im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit entstehen weltweit Partnerschaften, die sich zum Teil aus sehr unterschiedlichen NRO zusammensetzen. Um in Ländern des globalen Südens aktiv zu werden, arbeiten europäische Organisationen mit lokalen Partnern zusammen, deren Arbeitsbedingungen sich möglicherweise stark von den eigenen unterscheiden. Um trotz der Unterschiedlichkeit eine fruchtbare und gleichberechtigte Arbeit zu gewährleisten, hat der irische Verband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (Dòchas) einen Leitfaden erarbeitet.
Dòchas
Evaluationsleitfaden
Der Evaluationsleitfaden soll Organisationen praktische Hilfestellungen für den Evaluationsprozess in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit geben. Ziel ist es dabei, den Ansprüchen der implementierenden Organisation und der Geldgeber gleichermaßen gerecht werden zu können. Hierzu wird der Evaluationsprozess in zehn Schritte unterteilt und dargestellt. Für jeden dieser Prozessschritte wurde eine Handreichung erstellt, welche unabhängig voneinander genutzt werden können.
Brot für die Welt
Fairtrade: Produkt-Finder und Shopping-Liste
Kaffee, Tee, Orangensaft und Kekse für das nächste Teammeeting, Kosmetik und Bio-baumwolle für ein neues Bürooutfit und Blumengrüße für besonderes Engagement der Vor-standsmitglieder: ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr – im Produkt-Finder und in der dazugehörigen Online-Shoppingliste von Fairtrade Deutschland finden Sie alle in Deutschland erhältlichen Fairtrade Produkte auf einen Blick.
Fairtrade Deutschland
Genderstrategie-Papier
Eine gerechtere Welt beinhaltet das Ziel der Herstellung gleicher Lebenschancen von Frauen und Männern. Um dies zu erreichen ist eine selbstkritische Reflektion der eigenen Strukturen und Arbeitsweisen sinnvoll. Eine Genderstrategie kann langfristige Ziele beschreiben, Herausforderungen identifizieren und Handlungsoptionen aufzeigen.
Brot für die Welt
Geschäftsordnung für einen Aufsichtsrat
ChildFund Deutschland e.V. hat neben der Mitgliederversammlung einen zusätzlichen Aufsichtsrat, der die Arbeit des hauptamtlichen Vorstandes überwacht. Die Geschäftsordnung regelt die Arbeitsweise, Aufgaben und Befugnisse des Aufsichtsrates. Das Dokument wird als beispielhafte Geschäftsordnung für einen ehrenamtlichen Aufsichtsrat für Mitgliedsorganisationen bereitgestellt. Zum Download ist eine Anmeldung im Intranet notwendig.
ChildFund Deutschland e.V.
Geschäftsordnung für hauptamtlichen Vorstand
ChildFund Deutschland e.V. hat eine ausführliche Geschäftsordnung für einen hauptamtlichen Vorstand erarbeitet, die unter anderem die Arbeitsgrundsätze, Aufgaben und Befugnisse des Vorstandes sowie seine Beziehungen zum Aufsichtsgremium regelt. Das Dokument wird als beispielhafte Geschäftsordnung für einen hauptamtlichen Vorstand für Mitgliedsorganisationen bereitgestellt. Zum Download ist eine Anmeldung im Intranet notwendig.
ChildFund Deutschland e.V.
Kampagnen Leitfaden „Game On!
In diesem Leitfaden sollen zentrale Geheimnisse für wirksames Campaigning verraten werden! Wigwam und finep haben diese praktische und graphisch schöne Werkzeugkiste zusammengestellt. Neben spannenden und kreativen Tipps der Kampagnenarbeit aus 20-EU Ländern bietet der Guide hilfreiche Anleitungen zu den wesentlichen Faktoren für die Entwicklung einer erfolgreichen Kampagne. Es gibt praktische Beispiele zur Zielsetzung und der Theory of Change, zum guten Storytelling und zur Formulierung von Botschaften bis hin zu Medienarbeit, Fundraising und Online Campaigning.
finep/Wigwam
Kindesschutz-Policy
Eine Kindesschutz-Policy ist keine Aneinanderreihung von einzelnen Maßnahmen, sondern ein auf die eigene Organisation abgestimmtes System. Die Kernelemente einer Kindesschutz-Policy sind neben einer Verpflichtungserklärung der Organisation zum Kindesschutz vor allem präventive Maßnahmen (Verhaltensrichtlinien sowie Standards in der Kommunikation und Personalpolitik) sowie ein transparentes Fallmanagementsystem. Für Organisationen, die mit Partnern im Ausland zusammen arbeiten, ist es wichtig, dies im Rahmen der Kindesschutz-Policy zu berücksichtigen.
VENRO
Leitfaden Wirkungsorientierung
Dieser Leitfaden beschreibt, wie die Welthungerhilfe die Wirkungsorientierung innerhalb der Organisationsprozesse und in den Projektzyklen sicherstellt. Der Leitfaden beinhaltet zahlreiche praxisnahe Beispiele für den Umsetzungsprozess. Wirkungsorientierung ist für alle NRO ein zentraler Baustein für eine effektive Entwicklungszusammenarbeit. Die schriftliche Erarbeitung eines Leitfadens kann dabei behilflich sein, den Mitarbeiter_innen und externen Evaluator_innen den eigenen Ansatz zu erklären und als Basis dienen, die eigene Arbeit zu verbessern.
Welthungerhilfe
Leitfaden zur Prävention und Bekämpfung von Korruption
Korruption, korrumpierendes und korruptes Verhalten gefährden Entwicklungsprojekte. Sie kommen weltweit vor und müssen präventiv bekämpft werden. Ein Anti-Korruptionsleitfaden bietet eine zentrale Grundlage, um Prinzipien, Regeln und Verfahrensweisen in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Kindernothilfe
Leitfaden zur Umsetzung einer Anti-Korruptionsrichtlinie (engl.)
Der Leitfaden stellt übersichtlich dar, wie Anti-Korruptionsrichtlinien optimal umgesetzt werden können. Er bezieht sich dabei auf die Erfahrungen von Transparency International UK und britischen Nichtregierungsorganisationen. Unter anderem geht der Leitfaden darauf ein, wie die Anti-Korruptionsrichtlinien innerhalb der Organisation verankert sein sollen, wie Risiken erkannt werden können und wie die Abläufe im Korruptionsfall (von der Aufklärung bis zur Außenkommunikation) aussehen sollten.
Transparency International und BOND
Mainstreaming Gender into Peacebuilding Trainings
Diese englische Handreichung beschreibt, wie die GIZ und das ZIF das Thema Gender in Trainings zur Friedensentwicklung integriert. Es gibt hilfreiche Tipps.
GIZ und ZIF
Menschenrechtsansatz: Wie setze ich ihn um?
Ziel des Menschenrechtsansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit ist es, den Menschen vor Ort die Fähigkeit zu geben, ihre Rechte einzufordern. Was bedeutet das für die Praxis von entwicklungspolitischen NRO? Ist jedes Angebot für marginalisierte Gruppen automatisch menschenrechtsbasiert? Wie gehe ich damit um, dass meine Partnerorganisation zwar Vorreiter bei Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist, ihr Standpunkt zu sexuellen und reproduktiven Rechten oder gar LSBTI aber nicht den aktuellen Stand der Menschenrechtsentwicklung widerspiegelt? Und woran erkenne ich, dass staatliche Entwicklungszusammenarbeit Menschenrechte tatsächlich umsetzt? Das Deutsche Institut für Menschenrechtsarbeit hat auf ihrer Webseite Tipps zur Umsetzung des Ansatzes zusammengestellt
Deutsches Institut für Menschenrechte
Menschenrechtsverletzungen: Was kann ich dagegen tun? Menschenrechtsverfahren in der Praxis
Ein Handbuch des Deutschen Instituts für Menschenrechte informiert über die Menschenrechtsinstitutionen und –verfahren der Vereinten Nationen, der UNESCO und der ILO sowie des Europarates und der Europäischen Union. Das Buch erläutert wie die Mechanismen der internationalen Organisationen durch Personen und NRO genutzt werden können und stellt konkrete Formblätter und die Adressen von aktuellen Ansprechpartner_innen zur Verfügung.
Deutsches Institut für Menschenrechte
Miteinander Lernen - Entwicklungspolitische Begegnungsprogramme gestalten
Die Handreichung zeigt mit vielen praktischen Empfehlungen, wie die Gestaltung von entwicklungspolitischen Begegnungsprogrammen aussehen kann und welche Förderkriterien für die Antragsstellung wichtig sind. Im Anhang sind zusätzlich Adressen regionaler Ansprechpartner von Länderinformationsstellen aufgeführt. Dieser Leitfaden ist eine hilfreiche Unterstützung für Akteure der entwicklungspolitischen Inlands- und Bildungsarbeit.
Brot für die Welt
Nachhaltige Beschaffungsordnung
Eine verantwortungsbewusste Beschaffungspolitik leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sozial gerechten, ökologisch verträglich und ökonomisch tragfähigen Welt. Beim Einkauf sollte deshalb nicht nur nach dem niedrigsten Preis geschaut werden. Die Beschaffungsordnung kann dabei eine wichtige Grundlage schaffen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darlegen, worauf sie beim Einkauf von Produkten achten sollte.
Germanwatch
Nachhaltigkeitsleitfaden – Was wir fordern selbst umsetzen
Warum gibt es auf Sitzungen von VENRO-Arbeitsgruppen nur Leitungswasser? Muss vege-tarisches Essen wirklich sein? Warum fliegen VENRO-Mitarbeiter_innen nicht? Und welche Fotos kommen eigentlich in den Jahresbericht? Damit nicht Wein gepredigt und Wasser getrunken wird, haben die Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle von VENRO in diesem Leitfa-den Prinzipien für die eigene Arbeit erstellt.
VENRO
NGO-IDEAs - Monitoring Self-Effectiveness. A Manual to Strengthen Outcome and Impact Oriented Project Management (engl.) (2011)
Ziel dieses Handbuches ist es, Organisationen zu befähigen ihre (Selbst-) Wirksamkeit eigenständig zu analysieren und zu erhöhen. Das Handbuch basiert auf der Grundidee, dass das Verständnis und das Wissen um die eigene Selbstwirksamkeit Organisationen am besten motivieren und befähigen kann, notwendige (Änderungs-) Maßnahmen anzugehen. Hierfür werden detaillierte partizipative Elemente verschiedener Monitoring-und Evaluations-Systeme aufgeführt. Schritt für Schritt lernen Organisationen, ihre bestehenden Monitoring-Instrumente zu analysieren und diese zielgerichtet zu modifizieren. Die Handreichung steht in englischer, französischer und spanischer Sprache für Sie zur Verfügung.
VENRO
NGO-IDEAs Impact Toolbox- Participatory Monitoring of Outcome and Impact (engl.) (2011)
Die NGO-IDEAs “Impact Toolbox” beinhaltet einfache und partizipative Instrumente, die es NRO ermöglichen, ihre Projekte gemeinsam mit ihrer Zielgruppe zu überprüfen, zu evaluieren und anzupassen, um positive Auswirkungen und Folgen zu erhöhen bzw. negative zu reduzieren. Das besondere an diesen Werkzeugen ist der partizipatorische Charakter, der sich durch verschiedene demokratische Elemente und die Förderung der Kultur des miteinander Lernens zum Mitmachen einlädt. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entscheidungsfindung, sowohl bei der Zielsetzung als auch bei notwendigen Anpassungen des Projektes. Die Toolbox finden Sie kostenfrei zum Download auf Englisch, Spanisch und Französisch.
VENRO
People First Impact Method Toolkit
P-FIM ist eine partizipative Methode, um in kurzer Zeit eine vertrauensvolle Kommunikation mit einer Gemeinschaft aufzubauen. Das People First Impact Method (P–FIM)-Toolkit beschreibt in englischer Sprache die einzelnen Trainingsschritte, um P-FIM Trainer auszubilden. Das zentrale Prinzip ist, der Bevölkerung vor Ort eine Stimme zu geben. Herausforderungen und Lösungsansätze, die möglicherweise schon vorhanden sind, können so identifiziert werden und damit die Grundlage für erfolgreiche Projekte bilden. P-FIM kann zum Design neuer Projekte sowie zum Monitoring und zur Evaluierung bestehender Aktivitäten genutzt werden.
P-FIM
Rassismen vermeiden: Checkliste für die entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit
Um in der Öffentlichkeitsarbeit entwicklungspolitischer NRO Stereotype und Rassismen nicht zu reproduzieren, ist eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den gewählten Darstellungen wichtig. Die Checkliste des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) bietet eine gute Orientierung für eine reflektiertere Arbeitsweise und hilft, rassistische Darstellungen in Bild und Text zu vermeiden.
Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag
Selbsteinschätzung für Vorstände – NPO-Board Self-Assessment Tool (engl.)
McKinsey hat eine Checkliste zur Selbsteinschätzung der Qualität von Vorstandsarbeit zusammengestellt. Bei der großen Vielfalt von unterschiedlichen gemeinnützigen Organisationsformen treffen sicherlich nicht alle der knapp 50 Antwortoptionen auf jeden Verein zu. Insgesamt jedoch kann die Checkliste eine gute Ausgangsüberlegung sein, um die eigene Qualität der Vorstandsarbeit zu reflektieren und ggf. Prozesse zu optimieren.
McKinsey
Social Protection Floor Index (SPFI)
Die ILO-Empfehlung 202 zu nationalen Basisschutzsystemen ist ein Meilenstein des internationalen Engagements für die Umsetzung des Menschenrechts auf soziale Sicherung und für mehr soziale Gerechtigkeit. 184 Staaten haben sich dazu verpflichtet, soziale Basisschutzsysteme auf nationaler Ebene zu implementieren. Um zu überprüfen, inwieweit die Regierungen dem auch nachkommen, haben Wissenschaftler_innen der Graduate School of Governance in Maastricht mit der FES und Mitgliedern der Global Coalition for Social Protection Floors einen Index entwickelt. Der Social Protection Floor Index (SPFI) berechnet die Lücken (in Prozent des BIP) nationaler sozialer Sicherungssysteme. Er soll politischen wie auch zivilgesellschaftlichen Akteuren dazu dienen, diese Lücken vertiefend zu analysieren und Schritte zu entwickeln, um sie zu schließen. Der Index ist ein wichtiges, neues Instrument zur langfristigen und international vergleichenden Überprüfung sozialer Basisschutzsysteme. Den Index gibt es auf Englisch, Französisch und Spanisch.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Soziale Menschenrechte: Was ist das und wie werden sie umgesetzt?
Brot für die Welt hat eine Einführung in die sozialen Menschenrechte erarbeitet, die neben ihrer inhaltlichen Erläuterung auch ihre praktische Umsetzung in den Blick nimmt. Ein besonderes Augenmerk wird den Bereichen Unternehmensverantwortung, Frauenrechte, Recht auf Nahrung, Recht auf Gesundheit und Recht auf soziale Sicherheit gewidmet. Außerdem wird die Frage diskutiert, wie die systematische Umsetzung des rechtebasierten Ansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit vorangebracht werden kann.
Brot für die Welt
Spendenwerbung: Antirassistische und (De)koloniale Bilder benutzen
Der Berliner Verein glokal und die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland setzen sich mit der Öffentlichkeitsarbeit und der Spendenwerbung von entwicklungspolitischen Organisationen kritisch auseinander. Dabei zeigen sie auch Wege auf, wie Stereotypen vermieden und wie eine antirassistische und (de)koloniale Öffentlichkeitsarbeit aussehen könnte. Auf der Webseite "mangoes und bullets" stellt glokal alle Materialien frei zugänglich zur Verfügung.
Glokal e.V.
Umwelterklärung
Abfallmanagement, Energieeffizienz, Wasserverbrauch – eine große Organisation kann an vielen Stellen Ressourcen schonen. Brot für die Welt hat bereits vor zehn Jahren ein Umweltmanagement eingeführt, welches jährlich neue Ziele im Bereich Umweltmanagement benennt und per Audit überprüfen lässt. Die Berichte werden in der Umwelterklärung veröf-fentlicht.
Brot für die Welt
Wirksamkeitsmanagement verankern – Developing an Effectiveness Framework (engl.)
Der Leitfaden gibt praxisnahe Tipps und Hinweise, wie eine organisationsinterne Wirksamkeitsrichtline (Effectiveness Framework) erstellt und umgesetzt werden kann. Erstellt wurde der Leitfaden vom Australische Verband der Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit. Der Leitfaden richtet sich an mittlere und kleinere NRO in der Entwicklungszusammenarbeit und hilft dabei, vorhandene Vorkehrungen im Bereich Wirksamkeit zu bündeln.
Australian Council for International Development
Die Good-Practice-Bibliothek befindet sich noch im Aufbau. Wir freuen uns, wenn Sie uns Beispiele aus Ihren Organisationen zusenden.
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