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Newsletter

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VENRO informiert

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter „VENRO informiert“ erfahren Sie, was aktuell im Verband passiert. Wir interviewen Entscheidungsträgerinnen und Experten zu aktuellen Tendenzen in der Entwicklungspolitik und Humanitären Hilfe und informieren über neue Publikationen und Blogbeiträge von VENRO. Außerdem finden Sie Termine und Stellenangebote unserer 127 Mitgliedsorganisationen in „VENRO informiert“.

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Ihre Ansprechpartnerin
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eva Wagner
Telefon: 0302639299-23
05/2018
THEMENSCHWERPUNKT
Unternehmen in der Entwicklungszusammenarbeit
Liebe Leserinnen und Leser,

der Privatsektor spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklungs-zusammenarbeit und ist Schwerpunkt in unserem Newsletter. Denn die Erfüllung der Agenda 2030 wird in erheblichem Maße von Investitions-entscheidungen in Chefetagen von Unternehmen abhängen. Es werden derzeit immer neue Anreize geschaffen, um die private Wirtschaft mit öffentlichen Geldern zu entwicklungsförderlichen Entscheidungen zu bewegen. Welche Kriterien und Anforderungen für dieses Zusammen-spiel zwischen öffentlicher Finanzierung und privaten Akteuren notwendig sind, thematisiert das aktuellste VENRO-Positionspapier. Gleichzeitig versuchen auch NRO auf unterschiedliche Art und Weise, Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung und für die Achtung der Menschenrechte wahrzunehmen. „Unbequeme Partner?“ heißt der NRO-Report, der mit Beispielen aus der Praxis die Bandbreite dieser NRO-Ansätze veranschaulicht. Martina Schaub, Vorstandsmitglied bei VENRO, äußert sich im Interview zu Chancen und Gefahren des privatwirtschaftlichen Engagements.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Eva Wagner

Zusammenspiel zwischen NRO und privatem Sektor
Vorstandsmitglied Martina Schaub unterscheidet Investitionsstrategien, durch die Armut und Ungleichheit überwunden werden kann, von imagepolierenden Initiativen von Unternehmen. Sie erklärt, welche „roten Linien“ eine Kooperation mit dem Privatsektor ausschließen und es notwendig machen, dass NRO konfrontative Diskurse und Kampagnen forcieren.

 zum Interview
Positionspapier: Rolle des Privaten Sektors
Private Investitionen können daran gemessen werden, inwiefern sie einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten und die ärmsten Menschen davon profitieren - entsprechend des Agenda-2030-Prinzips „Niemanden zurücklassen“. VENRO hat in diesem Papier acht Prinzipien formuliert, nach denen sich die öffentliche Förderung privater Investitionen ausrichten muss, um die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit privater Investitionen zu gewährleisten.

 zum Positionspapier
NRO-Report: Unbequeme Partner?
Der NRO-Report von VENRO veranschaulicht durch eine Vielzahl an Praxiserfahrungen, in welchen Beziehungen NRO und Unternehmen in Sachen Entwicklungszusammenarbeit zueinander stehen. Diese reichen von konfrontativen Kampagnen über Dialoge in Multi-Stakeholder-Initiativen bis hin zu Kooperationen in gemeinsamen Projekten.

 zum NRO Report
MELDUNGEN
Gemeinsames Positionspapier für mehr Nachhaltigkeit in EU-Handelsabkommen

Die 15 Veränderungsvorschläge der EU-Kommission für die Nachhaltigkeitskapitel in den EU-Handels- und Investitionsabkommen stoßen bei VENRO, dem Forum Menschenrechte, dem Forum Umwelt und Entwicklung sowie dem Netzwerk Unternehmensverantwortung auf Kritik. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern sie, Reformvorschläge aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu berücksichtigen, statt sich mit Detailverbesserungen eines unverbindlichen Instruments zu begnügen. Das Nachhaltigkeitskapitel müsse klarstellen, dass staatliche Maßnahmen zur Umsetzung von Menschenrechten, Arbeitsrechten, Klima- und Umweltschutz immer Vorrang vor Handelsregeln haben.

zum gemeinsamen Positionspapier
Stellungnahme Bundeshaushalt 2018

VENRO begrüßte in einer Pressemitteilung die Erhöhung der Mittel für Entwicklungspolitik im Kabinettsentwurf des Bundeshaushalts 2018. Gleichzeitig kritisierten wir, dass mit den geplanten Kürzungen für die Jahre 2019-2022 keine nachhaltige Entwicklungspolitik möglich sein wird und die Planbarkeit von NRO-Förderungen gefährdet ist. VENRO-Vorsitzender Bernd Bornhorst wandte sich mit einem entsprechenden Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz. (für Mitglieder im Intranet unter „News“ abrufbar). In der aktuellen Stellungnahme sind die Forderungen zum Einzelplan 23 (BMZ) und dem Einzelplan 05 (AA) veröffentlicht.

zur Stellungnahme
EU-Finanzplanung muss starkes Zeichen setzen

Bevor sich der Rat für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel mit dem mehrjährigen EU-Finanzrahmen (2021-2027) befasste, kritisierte VENRO die vorgesehene Verschmelzung der bisher zwölf Finanzierungsinstrumente. Wir fordern zudem, dass die Mittel für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit steigen, um die Agenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen umzusetzen zu können. Die Antwort von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller auf einen entsprechenden Brief von Bernd Bornhorst finden Mitglieder im Intranet.

zur Pressemitteilung
Zum Schutz Ihrer Daten

Am 25. Mai 2018 trat die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als EU Richtlinie in Kraft. Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig und so versteht es sich von selbst, dass wir die personenbezogenen Informationen, die wir im Zuge des Newsletter-Versands verarbeiten, nicht an Dritte weiter geben. Sie können jederzeit von Ihrem Recht auf Berichtigung (Aktualisierung), Auskunft oder Löschung Ihrer Daten Gebrauch machen. Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail mit Ihrem konkreten Anliegen an sekretariat@venro.org. Bitte teilen Sie uns auf diese Weise auch mit, wenn Sie den Newsletter abbestellen wollen. Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr beziehen wollen, dann klicken Sie auf den Button „Abmelden“ am Ende jedes Newsletters, dann öffnet sich der folgende Link.

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In unserem Blog informieren wir über wichtige Themen aus Entwicklungspolitik und Humanitärer Hilfe.

Aktuell finden Sie: +++ Menschenrechte von LSBTI sind kein Nischenthema“ +++ FfD-Forum: Die Ergebnisse sind dürftig, doch die politische Bedeutung wächst +++

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  TERMINE | ALLE ANSEHEN
Seminar: "Welt gestalten lernen - Einführung ins Globale Lernen", am 19.Juni 2018 in Hannover von 10-18 Uhr.
In dieser Einführung wird Menschen mit oder ohne Erfah­rungen in der Bildungsarbeit ein praxisbe­zogener und interaktiver Einstieg in das Globale Lernen geboten. Das Seminar wird vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) veranstaltet und richtet sich an niedersächsische Nichtregierungsorganisationen (NRO), Initiativen, Lehrkräfte und Einzelpersonen. Es werden Prinzipien, Haltungen und Ziele die­ses pädagogischen Konzepts vermittelt sowie Methodik, Didaktik und gute Bildungsmaterialien vorgestellt. Das Programm finden Sie
hier. (perspektive-global@ven-nds.de).

Veranstaltung: "Menstrual Hygiene", am 19. Juni 2018 in Berlin
Die German Toilet Organization/WASH-Netzwerk veranstaltet ein Dialog­forum mit und für Akteure aus Politik und Praxis, um international auf Menstrual Hygiene aufmerksam zu machen. Das Forum soll sektorübergreifend statt­finden und Menstrual Hygiene in seiner Bedeutung für  Water, Sanitation, Hygiene (WASH), Gender, Gesundheit, Frauenrechte, Bildung, Umweltschutz, Hunger und Ernährungssicherheit beleuchten. Menstrual Hygiene  trägt maßgeblich zum Empowerment von Mädchen und Frauen bei, ist aber leider in vielen Ländern noch tabu und zu wenig beachtet bei Projekten und ihrer Finanzierung in der Entwicklungs­zu­sammen­arbeit und Humanitären Hilfe. Bitte registrieren Sie sich
hier.

Veranstaltung: "Zukunft mit indigenen Völkern Lateinamerikas - Herausforderungen für die Zusammenarbeit", vom 28. bis 30. Juni 2018 in Weingarten
Fachleute, indigene Partnerorganisationen sowie Engagierte und Interessierte aus Kirche, Politik, Kultur und Gesellschaft diskutieren auf der Veranstaltung über die Herausforderungen, die sich indigenen Völkern heute stellen. Im Zentrum steht die Frage nach der Zusammenarbeit zwischen NRO und den Partnerorganisationen, nach den zurückliegenden Erfahrungen sowie nach den zukünftigen Weichenstellungen in der Kooperation. Das Seminar wird von Brot für die Welt, Misereor und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart veranstaltet. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie
hier.

Veranstaltung: "Unbequeme Partner? Nichtregierungs-organisationen und Unternehmen zwischen Kooperation und Konfrontation" am 9. Juli in Bonn von 16.30-19 Uhr
VENRO lädt ein, um den fast gleichnamigen NRO-Report "Unbequeme Partner?" vorzustellen. Die Diskussionsveranstaltung soll insbesondere Unternehmen und NRO ansprechen, um über die vielfältigen Beziehungen zwischen den Akteuren in der Entwicklungszusammenarbeit zu diskutieren. Der NRO-Report stellt ein Repertoire an Beispielen aus der Praxis von VENRO-Mitgliedsorganisationen vor. Registrieren können Sie sich
hier. Mit Rückfragen wenden Sie sich in der VENRO-Geschäftsstelle bitte an Lukas Goltermann (l.goltermann@venro.org, 030 26 39 299-14).

Konferenz: "Einfach wirkungsvoll? - Erkenntnisse und Methoden der Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit", am 11.September 2018 in Berlin von 10-16 Uhr
Was entwicklungspolitische Inlandsarbeit bewirken kann und wie sich diese Wirkungen feststellen lassen, wird schon seit längerem diskutiert. Diese Frage wird auch in einem breit angelegten und vom BMZ finanzierten Forschungsprojekt untersucht. Zur Veröffentlichung der Ergebnisse veranstaltet VENRO die Konferenz "Einfach wirkungsvoll? - Erkenntnisse und Methoden der Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit". Die Ergebnisse werden mit Praktiker_innen und Expert_innen diskutiert. Programm finden Sie
hier und Anmeldeformular hier. Für Rückfragen steht Ihnen in der Geschäftsstelle Katharina Stahlecker zur Verfügung (k.stahlecker@venro.org, 030 26 39 299-17).

Seminar: "Was ist ein gutes Auslandsprojekt?", vom 21. bis 22. September 2018 in Rastatt
Das Seminar der W. P. Schmitz-Stiftung führt in die Planung, Begleitung und Antragstellung für Auslandsprojekte ein. Es richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt durchführen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter
hier.

Konferenz: "Eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle schaffen - Auf dem Land und in der Stadt", am 24. September 2018 im Hotel Aquino Berlin
Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu, und sie wird immer städtischer. Städte gelten oft als Zentren der Hochtechnologie, Knotenpunkte der Globalisierung und sozio-ökonomischer Chancen. Viele Menschen in Deutschland wie auch in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zieht es in Großstädte wie Berlin, Lagos, Tokio, Mumbai oder Sao Paulo, aber auch in kleine und mittlere Städte. Viele Fragen stellen sich in diesem Kontext: Wie lässt sich eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für Menschen in städtischen und ländlichen Räumen schaffen? Welche Vorschläge gibt es für Kommunen, um sich nachhaltig entwickeln zu können und welche Aufgaben ergeben sich daraus für die Politik? Diskutiert werden Konfliktlinien, innovative Ansätze und Handlungsräume für Politik und Zivilgesellschaft. Zur Anmeldung geht es
hier. Bei Rückfragen melden Sie sich bitte bei Dr. Sonja Grigat (s.grigat@venro.org).

 Einzelheiten zu den Veranstaltungen und weitere Termine finden Sie auf unserer Website
  STELLENANGEBOTE | ALLE ANSEHEN
Brot für die Welt sucht zum 1. Oktober 2018 einen Leiter (m/w) für das Referat Inlandsförderung. Die Stelle ist unbefristet und die Bewerbungsfrist endet am 17. Juni 2018.

Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) sucht für eine Partnerorganisation in Ocotal, Nicaragua einen Ergotherapeuten (m/w). Bewerbungen sind bis zum 24. Juni 2018 erwünscht.

Terre des Femmes sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (m/w) für die Personalverwaltung und PraktikantInnen-Koordination. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und die Bewerbungsfrist endet am 17. Juni 2018.

Save the Children Deutschland sucht im Rahmen einer Elternzeitvertretung einen Referenten (m/w) für Programme mit dem Schwerpunkt Asien. Die Stelle ist ab September 2018 ausgeschrieben und der Bewerbungszeitraum endet am 11. Juni 2018.

Islamic Relief Deutschland sucht einen Mitarbeiter (m/w) für Community Fundraising in Teilzeit. Die Stelle ist zunächst bis Februar 2019 befristet, Bewerbungen sind bis zum 15. Juni 2018 möglich.

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VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.
Stresemannstraße 72, 10963 Berlin
Tel.: 030 2639299-10, Fax: 030 2639299-99
E-Mail: sekretariat@venro.org
Internet:
www.venro.org
Redaktion: Eva Wagner, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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