Veranstaltungen

Fortbildungsreihe
Fortbildungsreihe, Oktober 2018 bis Mai 2019
Transformative Learning Journey: Tackling the Root Causes of Global Crises through Education
VENRO

Im Rahmen des EU-Projekts Bridge 47 – Building Global Citizenship lädt VENRO zu einer intensiven 8-monatigen Lernreise zu transformativer Bildung und systemischem Wandel ein.

Die „Transformative Learning Journey: Tackling the Root Causes of Global Crises through Education" richtet sich an Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen im Bereich Globales Lernen  sowie an andere Wandelgestalter*innen und Aktivist*innen, die mit Bildung als Instrument zur Förderung transformativer Veränderungen arbeiten.

Der Kurs, der drei physische Workshops, Webinare, Online-Mentoring, individuelle Recherche und ein Realexperiment im Zeitraum von Oktober 2018 bis Mai 2019 umfasst, bietet einen Reflexions- und Experimentierraum für 22 Teilnehmende aus ganz Europa, in dem die eigenen Theorien des Wandels aus die daraus abgeleitete pädagogischen Praxis überprüft und erweitert werden können.

Bewerben Sie sich bis zum 26. Juni 2018 für diese spannende Lernreise! Mehr Infos und Details zur Teilnahme und Anmeldung finden Sie hier.

Für Rückfragen steht Ihnen in der Geschäftsstelle Timo Holthoff zur Verfügung: t.holthoff@venro.org

Mehr Infos zum Projekt Bridge 47 finden Sie hier.

Workshop
Workshop, 23.-25. Oktober 2018, Coimbatore (Indien)
Finance Management, Budgetary Control and Taxation
Karl Kübel Stiftung

Finance Management, Budgetary Control and Taxation

Karl Kübel Institute for Development Education, Coimbatore, India

23-25 October, 2018


Dieser Workshop hilft NGOs und deren Fachkräfte die sich ändernden Anforderungen an das Finanzwesen / Buchhaltung von Regierungsseite und Geberorganisationen zu verstehen. Die korrekte Verwaltung von Finanzen und die dazugehörige Berichterstattung wird vorgestellt. Den Teilnehmern werden Modelle an die Hand gegeben die finanzielle Handlungsräume der NRO durch angemessene Planung und Überwachung zu gewährleisten.

Dieses Programm konzentriert sich auf

• Rechtlicher Rahmen von NGOs (Trust, Society, etc.)
• Grundsätze des Rechnungswesens und des Finanzmanagements
• Systeme für interne Kontrolle und Rechenschaftspflicht
• Projektbudgetierung
• Finanzielle Dokumentation und Berichterstattung
• Methode der Finanzberichterstattung gegenüber dem Geber
• FCRA / Home Ministry
• Besteuerung GST


Zum Programm


Bei Interesse buchen Sie Plätze bei Sabine Beier: s.beier@kkstiftung.de

Online-Buchung: https://www.kkstiftung.de/workshops/index.htm

Konferenz
Klimakonferenz, 23. Oktober 2018, Berlin
Jedes Zehntelgrad zählt: Gemeinsam handeln!
VENRO
Anfang Oktober wird der Weltklimarat seinen Sonderbericht vorlegen. Wir erwarten die deutliche Aussage, dass die Folgen des Klimawandels wesentlich schwerwiegender sein werden, wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Davon werden insbesondere die ärmsten Menschen in den Entwicklungsländern betroffen sein. Zudem gehen wir davon aus, dass der Weltklimarat erneut die Synergiepotenziale zwischen Klimaschutz und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) betont. Der Bericht sollte ein Weckruf für mehr Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sein – auch im Hinblick auf die verfehlten Klimaziele in Deutschland. Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden wir zentrale Erwartungen und Herausforderungen, die sich aus dem Sonderbericht des Weltklimarats ergeben, mit Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft diskutieren.
 
Der Veranstaltungsort ist weitgehend barrierefrei. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie besonderen Unterstützungsbedarf haben. Angemessene, mit der Veranstaltung verbundene Vorkehrungen treffen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten. Bitte wenden Sie sich möglichst frühzeitig an uns.

Zum Programm.


Zur Anmeldung.
Workshop
Mitglieder-Workshop, 29.Oktober 2018, Berlin
Post-Cotonou: Aufbruch in eine neue Partnerschaft zwischen EU und AKP-Staaten?
VENRO

VENRO lädt ein zu einem Mitglieder-Workshop am 29.10.2018 von 10:45 Uhr bis 16:30 Uhr bei Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin

Im Februar 2020 läuft das Cotonou-Partnerschaftsabkommen (CPA) aus, dass seit knapp 20 Jahren die Beziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP-Staaten) regelt. Das CPA aus dem Jahr 2000 spiegelt immer noch die historischen post-kolonialen Beziehungen einiger EU-Länder mit den AKP-Ländern wider. Die Beziehungen zwischen der EU und den Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika gehören aber schon längst auf eine neue Grundlage gestellt, um weltweit Armut zu reduzieren, nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen, globale Ungleichheit zu überwinden und die Menschenrechte durchzusetzen.
Ab September 2018 geht es los. Die EU und die AKP-Staaten nehmen Verhandlungen über eine Neuauflage des CPA auf. Aus zivilgesellschaftlicher Sicht ergeben sich insbesondere Herausforderungen mit Blick auf die Überwindung globaler Ungleichheit, die Gestaltung eines gerechten Handels, die Förderung privatwirtschaftlicher Investitionen und den Umgang mit Migration. Wie kann das neue Abkommen zu nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 beitragen? Welchen Beitrag leistet es, damit die Armut überwunden und soziale Gerechtigkeit hergestellt wird? Welchen Raum gibt es, über die AKP-Staaten hinaus regionale Bündnisse wie die Afrikanische Union in die Partnerschaft mit einzubinden? Und wie kann sichergestellt werden, dass eine umfassende Beteiligung und kritische Begleitung der Verhandlungen und der Umsetzung des neuen Abkommens durch die Zivilgesellschaft bei uns und in den AKP-Staaten gewährleistet ist?

In dem Workshop möchten wir Sie über Inhalte und Ablauf der anstehenden Verhandlungen informieren, zentrale Herausforderungen aufzeigen und diskutieren, welche Beiträge die Zivilgesellschaft leisten kann. Ausgangspunkt der Diskussionen sind die grundlegenden Anforderungen an ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen EU und AKP-Ländern, die VENRO im Standpunkt „Anforderungen an ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen EU und den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks“ im Mai 2018 formuliert hat. Das Programm finden Sie hier.

Bitte melden Sie sich bis zum 22. Oktober 2018 hier an. Für Fragen steht Ihnen in der VENRO-Geschäftsstelle Dr. Sonja Grigat (s.grigat@venro.org, 030-2639299-22) zur Verfügung.

 

Seminar
Seminar, 9. - 11. November 2018, Ammersbek
Inszenieren und Aktivieren - Einsatz von Theatermethoden in der Bildungsarbeit
Brot für die Welt - Bildungsstelle Nord

Brot für die Welt - Bildungsstelle Nord lädt ein zum Seminar Inszenieren und Aktivieren - Einsatz von Theatermethoden in der Bildungsarbeit vom 9. 18.30 Uhr bis 11. November 2018 13.30 Uhr im  Haus am Schüberg, Wulsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek

Dieses Seminar vermittelt Ihnen eine bunte Mischung an Theatermethoden, die sich shr gut nutzen lassen, um entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen spannend und ereignisreich zu gestalten und die Teilnehmenden aktiv in das Lerngeschehen einzubeziehen. Das Seminar richtet sich an Multiplikator_innen in der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungsarbeit sowie in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Kostenbeiträge: 120.- € (60.- € für Studierende und 30.- € für Bezieher_innen von ALG II und Sozialgeld) Kinderbetreuung möglich; Anmeldungen bitte an: bildungsstelle-nord@brot-fuer-die-welt.de

Fachgespräch
Workshop, 3.-5.12.2018, Coimbatore (Indien)
Practical Guidance for BMZ-Project Proposals
Karl Kübel Stiftung
Practical Guidance for BMZ-Project Proposals

Workshop Coimbatore, Südindien 3.-5.12.2018

https://www.kkstiftung.de/en/workshops/index.htm

Im Mittelpunkt wird der aktuelle BMZ-Antragszyklus stehen: von den Zugangsvoraussetzungen der lokalen Nichtregierungsorganisationen, über die Problemanalyse im Projektgebiet, die Entwicklung von Zielen und Indikatoren, die Beschreibung von Aktivitäten und Instrumenten, die Erstellung von Kosten- und Finanzierungsplänen einschl. lokaler Beiträge, die Erstellung von Ablaufplänen und die Anwendung der OECD-DAC Kriterien zur Begutachtung eines BMZ-Projektantrages Alle Themen werden anhand von konkreten Fallbeispielen aus unterschiedlichen inhaltlichen Sektoren durchdekliniert. Teilnehmende Organisationen können gerne vorab Beispiele einreichen.

Fragen bezüglich der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und Gesetzesänderungen (Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht) sowie Änderungen und Anpassungen der Richtlinien werden aufgegriffen. Auch die Bedürfnisse der deutschen NGO-Partner werden erläutert.

Gerade das Arbeiten an konkreten Fällen wird den Workshop zu einer intensiven und konstruktiven Veranstaltung machen.

Geleitet wird der Workshop von Ralf Tepel, Vorstand der Karl Kübel Stiftung, Bertold Trittler, ehemaliger Leiter von bengo und Dr. TK Nathan, Institutsleiter KKID, India

Das Programm können Sie hier einsehen.

Teilnehmer anmelden oder Plätze reservieren können Se bei Sabine Beier; Tel: 06251 7005 22;

E-Mail: s.beier@kkstiftung.de

https://www.kkstiftung.de/en/workshops/index.htm

 

 

Tagung
Fachtagung und anschließende Abendveranstaltung, Donnerstag, 13.12.2018, Berlin
Der Preis der Sicherheit im Sahel - Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen
Brot für die Welt und Fokus Sahel

Brot für die Welt und Fokus Sahel laden Sie herzlich ein, am Donnerstag, 13.12.2018 an unserer Fachtagung (von 9:30 bis 18:00 Uhr)  und anschließenden Abendveranstaltung „Im Brennpunkt“ (von 19:00 – 21:00 Uhr) zum Thema: „Der Preis der Sicherheit im Sahel – Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen“

teilzunehmen. Die Veranstaltung findet statt im

Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

Caroline-Michaelis-Str. 1

10115 Berlin                                              

Das Programm finden Sie hier.

Für die Anmeldung nutzen Sie bitte unsere Registrierungsseite.


Westafrika und die Länder des Sahel rücken zunehmend in den Fokus der europäischen Staaten und der Europäischen Union. Auch die Bundesregierung richtet inzwischen  viel mehr Aufmerksamkeit auf die Sahelländer und reagiert damit auf die angespannte

Sicherheitslage vor Ort und auf deren Bedeutung als Herkunfts- und Transitländer für Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten.

Es gibt mittlerweile häufige und intensive militärische Einsätze unter Beteiligung europäischer Streitkräfte, das Militär der Sahelländer wird „ertüchtigt“ und die europäischen Finanzierungsinstrumente werden immer stärker auf Sicherheit und Migrationskontrolle ausgerichtet. Dabei wird Frieden mit Stabilität verwechselt. Kurzfristige migrationspolitische Interessen stehen mehr und mehr im Vordergrund. Entwicklungspolitik wird für diese Zwecke immer stärker vereinnahmt.

Welcher Logik folgen die Interventionen und Politikstrategien im Sahel? Wie werden das deutsche und europäische Handeln im Sahel wahrgenommen und wie können sie aus friedenspolitischer Sicht bewertet werden?

Welche Folgen ergeben sich für die Bevölkerung in der Region? Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen aus entwicklungs- und friedenslogischer Perspektive reagieren?

Fokus Sahel und Brot für die Welt richten den Blick auf den Nexus „Sicherheit ‒ Migration ‒ Entwicklung und Frieden“ in der Sahelregion. Der Fachtag bringt Expertisen und Erfahrungen aus der Region und aus Deutschland zusammen. Wir möchten unser Verständnis über Dynamik und Auswirkungen der aktuellen militärischen Missionen und entwicklungspolitischen Initiativen sowie über die beteiligten Akteure verbessern, um so die dahinterliegenden Interessen und Politikansätze besser einschätzen zu können. Daher werden die Perspektiven aus der Region im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Auf der anschließenden Abendveranstaltung „Im Brennpunkt“ werden die Ergebnisse der Tagung vorgestellt und mit Verantwortlichen aus den Parteien, dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung diskutiert.

Fortbildung
Fortbildung, 14.-15. Januar 2019, Berlin
Einführung in den Menschenrechtsansatz: Theorie und Praxis
VENRO

Viele entwicklungspolitische NRO unterstützen Menschenrechtsprojekte, einige arbeiten menschenrechtsbasiert oder wenden den Menschenrechtsansatz in seiner Gesamtheit an. Wo bestehen hier die konzeptionellen Unterschiede? Wann verfolgt ein Projekt einen Menschenrechtsansatz? Welche Leitfragen sind dabei wichtig? Welche Akteure spielen in der Analyse eine besondere Rolle? Welche Erfahrungen haben andere Mitgliedsorganisationen in der Anwendung des Menschenrechtsansatzes? Was können wir voneinander lernen?

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte statt und bietet Einblicke sowohl in die Theorie als auch in die Praxis deutscher entwicklungspolitischer NRO.

Sie haben Interesse an der Veranstaltung? Dann registrieren Sie sich hier für unseren Verteiler. Sie erhalten dann unsere Veranstaltungseinladungen.

Für Rückfragen steht Ihnen in der Geschäftsstelle Lili Krause zur Verfügung: l.krause@venro.org

© 2018 VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe