Behinderung und Entwicklung

    © J. Cajina für Handicap International
    Ein Wettlauf in Nicaragua.

    Die Arbeitsgruppe Behinderung und Entwicklung begleitet die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Rahmen des Staatenberichtsverfahren und in Begleitung  des "Aktionsplan des BMZ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung". Außerdem setzt sich die AG dafür ein, dass das Recht der Menschen mit Behinderung auf ein selbstbestimmtes Leben in die UN-Entwicklungsziele nach 2015 aufgenommen wird.

    Im Rahmen der internen Qualifizierung wird das Thema "Inklusive Indikatoren für Programme und Projekte" vertieft und unterschiedliche Bereiche der Inklusion wie die soziale Sicherung diskutiert.

    Arbeitsgruppe Behinderung und Entwicklung

    Nach Angaben von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank leben weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung - rund 80 Prozent davon in Entwicklungsländern. Menschen mit Behinderungen haben einen erschwerten Zugang zu medizinischen Dienstleistungen, sind aus vielen Lebensbereichen ausgeschlossen und erfahren täglich neben gravierenden Menschenrechtsverletzungen auch Diskriminierungen.

    Die VENRO-AG Behinderung und Entwicklung besteht seit 1999. Das Thema Beteiligung von Menschen mit Behinderungen hat sie lange vor der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention in die entwicklungspolitische Diskussion eingebracht. Die AG verfolgt das Ziel, das Thema Behinderung in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe zu verankern und die Umsetzung der internationalen Artikel der Behindertenrechtskonvention zu forcieren. Zudem will die AG den Fachaustausch zwischen den Mitgliedern und deren Qualifizierung fördern. Die AG trifft sich in der Regel drei Mal pro Jahr. Es nehmen 10 bis 12 VENRO-Mitgliedsorganisationen daran teil.

    Weitere Informationen zur AG finden Sie im Mitgliederbereich.

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