Gender

    Frauen in Mosambik geben bei einer Kommunalwahl ihre Stimme ab. © UN/Pernaca Sudhakaran

    Geschlechtergerechtigkeit ist eine zentrale Voraussetzung für die Überwindung von Armut und Entwicklungsrückständen. Dies gilt zum einen aus rechtsbezogener Perspektive, da ein gleichberechtigter Zugang von Frauen und Männern zu ökonomischen, sozialen und politischen Ressourcen ein elementares Menschenrecht ist. Gleichzeitig bildet die Gleichstellung der Geschlechter auch eine Voraussetzung für die ökonomische und menschliche Entwicklung in den Ländern des Südens dar.

    Die VENRO-Arbeitsgruppe Gender engagiert sich für Geschlechtergerechtigkeit und eine stärkere Berücksichtigung von Frauenrechten in der Entwicklungspolitik. Dabei geht es sowohl um die Berücksichtigung von Gender-Ansätzen in der Projekt- und Programmarbeit als auch um deren Integration in politische und makro-ökonomische Zusammenhänge.

    Arbeitsschwerpunkte

    Die AG Gender setzt sich bei der Bundesregierung für die Erarbeitung eines neuen entwicklungspolitischen Gender-Aktionsplans (GAP) ein. Des weiteren  begleitet die AG die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur UN Resolution 1325 für Frauen, Frieden und Sicherheit und den Post-2015 Prozess.

    Um eine stärkere Verankerung von Genderansätzen in der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern, hat VENRO ein Gender-Handbuch entwickelt, das auf der Basis praktischer Erfahrungen von VENRO-Mitgliedern sowohl Programmbeauftragte als auch Entscheidungsträgerinnen und -träger in ihrer täglichen Arbeit unterstützen soll.

    Mit der Stellungnahme "Frauenförderung und Gender Mainstreaming: Perspektiven zur Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit" positioniert sich VENRO darüber hinaus kritisch zu den entwicklungspolitischen Strategien der Frauenförderung und des Gender Mainstreaming.

    Weitere Informationen zur AG finden Sie im Mitgliederbereich.

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