Klimawandel und Entwicklung

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    Das auf der UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21) beschlossene Abkommen vom Dezember 2015 ist der erste völkerrechtlich verbindliche Klimavertrag. Als langfristiges Ziel vereinbarten die 196 Vertragsstaaten, die weltweite Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen und möglichst 1,5 Grad zu erreichen. Das Abkommen von Paris ist ein Hoffnungszeichen und kann ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine klimasichere Zukunft sein. Allerdings kommt es jetzt auf die Umsetzung an.

    Das Pariser Klimaabkommen trat am 4. November 2016 offiziell in Kraft. Angesichts der steigenden Temperaturen und den spürbaren Folgen des Klimawandels, unter dem vor allem die Menschen in den ärmsten Ländern leiden, ist es umso wichtiger, die Beschlüsse des Abkommens nun konsequent auf nationaler Ebene umzusetzen.

    In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Klima-Allianz Deutschland und VENRO die zentralen Elemente des Paris-Abkommens vorgestellt und die Bundesregierung aufgefordert, ihre Klima-, Energie- und Entwicklungspolitik entsprechend auszurichten und ihren Worten jetzt Taten folgen zu lassen.

    Vom 7. bis 14. November 2016 fand in Marrakesch die UN-Klimakonferenz statt. VENRO und die Klima-Allianz Deutschland haben die Bundesregierung in diesem Zusammenhang aufgefordert, den Weltklimavertrag von Paris auf nationaler Ebene umzusetzen. Zu dieser Pressemitteilung gelangen Sie hier.

    Über die Arbeitsgruppe

    Klimabedingte Naturkatastrophen, wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme gehören bereits heute zu den stärksten Einflussfaktoren für Armut und Ungleichheit. Sie stellen gerade die Menschen in den Ländern des Südens vor immense Herausforderungen. Betroffen sind vor allem arme Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten Verantwortung für die globale Erderwärmung tragen.

    Die VENRO-Arbeitsgruppe Klima will entwicklungspolitische Aspekte des Klimawandels verstärkt in die Diskussion einbringen. Ziel ist es, Positionen der Bundesregierung in den UN-Klimaverhandlungen und den relevanten Klimafonds zu bewerten und Alternativen aufzuzeigen. Die Arbeitsgruppe arbeitet mit externen Akteuren wie der Klima-Allianz Deutschland zusammen.

    Weitere Informationen zur AG finden Sie im Mitgliederbereich.

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