Soziale Sicherheit

    © Musa/Südafrika
    Rentnerinnen in Südafrika demonstrieren für ihre Rechte. © Musa

    Weltweit nimmt die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr zu. 80 Prozent der Menschen leben ohne ausreichende soziale Absicherung. Soziale Sicherungssysteme sind für die Ärmsten und besonders verletzliche Gruppen, wie Frauen, Kinder, Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranke, Ältere und Alleinerziehende, besonders wichtig.

    In der Entwicklungspolitik wurden Maßnahmen sozialer Sicherung häufig nicht als Instrumente entwicklungspolitischen Handelns oder der Armutsbekämpfung betrachtet. Dies hat sich in jüngster Zeit, auch angesichts der wachsenden Bedeutung menschenrechtsbasierter Ansätze, deutlich gewandelt.

    Die VENRO-Arbeitsgruppe Soziale Sicherheit dient der zivilgesellschaftlichen Vernetzung und formuliert Forderungen an die Politik zu menschenrechtsbasierten sozialen Sicherheitsstandards.

    Arbeitsschwerpunkte

    Für die Arbeitsgruppe Soziale Sicherheit sind nationale Prozesse, aber auch internationale Entwicklungen relevant. Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem die Post-2015-Agenda und die UN-Initiativen zum "Social Protection floor". Zudem beschäftigt sie sich kritisch mit den Beiträgen der Zivilgesellschaft zum Thema.

    Weitere Informationen zur AG finden Sie im Mitgliederbereich.

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