04.03.2024 - 16.05.2024, Online

Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der Zusammenarbeit mit „Partner*innen“ in afrikanischen Länder

glokal e. V.

Anmeldung für Qualifizierungsreihe ʼAuf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der Zusammenarbeit mit „Partner*innen“ in afrikanischen Ländernʻ bis 21. Februar 2024

„Die Fortbildung ist genau das, was wir im Nord-Süd Kontext brauchen!“ (O-ton Reihe 2023)

Die neue Webinarreihe „Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze“ startet am 4. März 2024 mit dem Schwerpunkt: afrikanische Länder. Melden Sie sich bis 21.2.2024 hier an!

Die Qualifizierungsreihe richtet sich an Aktive in entwicklungspolitischen Organisationen und Initiativen sowie an alle, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen. Besonders eingeladen sind BIPoC, Aktive aus Migrant*innenselbstorganisationen sowie Menschen der Diaspora.

In vier Modulen (Daten und mehr Informationen finden Sie hier) werden verinnerlichte koloniale Muster und Strategien aufgespürt und gemeinsam alternative Handlungsstrategien entwickelt. Der besonderen Rolle von BIPoCs bzw. migrantisch-diasporischen Akteur*innen werden zeitweise und bei Bedarf durch Safer Spaces Raum geboten.

Aktuell ist die Projektarbeit mit afrikanischen „Partner*innen“ auf sehr ungleicher Basis erbaut. Gelder und Vorgaben kommen aus Deutschland und häufig werden Menschen aus Deutschland in den Partnerländern eingesetzt, obwohl ihnen das Wissen über die lokalen Strukturen fehlt. Aber auch in der direkten Zusammenarbeit vor Ort oder in Teams hier in Deutschland werden Rassismen und andere Machtverhältnisse (unbewusst) reproduziert. Sich mit dieser Reproduktion auseinanderzusetzen ist ein umfassender Prozess. Er startet mit der Selbstermächtigung gegen diese Verhältnisse auf der Schwarzen/of Color Seite bzw. einer Selbstreflexion auf der weißen Seite. Für die kritischen Diskurse zu Dekolonisierung der Partnerschaftsarbeit sind die Stimmen migrantisch-diasporischer Akteur*innen unverzichtbar.

Ziel ist es, gemeinsam Ideen für alternative Handlungsmöglichkeiten und rassismus- und machtsensible bzw. empowerte Praxen in der „Partnerschaftsarbeit“ zu entwickeln. Die Reihe ist Teil des von PFQ-Programms und Brot für die Welt geförderten Projektes. Mehr Informationen zum Projekt und den weiteren Schwerpunkten finden Sie hier

 

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