28.11.2019, Berlin

Macht. Frauen. Gesund.

DSW & giz

Gesundheitsförderung von Frauen und Mädchen weltweit

Verleihung des Medienpreises „Weltbevölkerung“ der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Die Gesundheit von Frauen und Mädchen wird in vielen Ländern negativ durch den sozialen Kontext beeinflusst. Dazu gehört die ungleiche gesellschaftliche Stellung der Geschlechter, soziale Normen und geschlechtsbasierte Gewalt. Der Zugang zu Gesundheitsinformationen, -dienstleistungen und -produkten ist für viele Frauen und Mädchen weltweit nach wie vor eingeschränkt. Dies führt unter anderem zu 21 Millionen Teenager-Schwangerschaften pro Jahr und hat sowohl gravierende Auswirkungen auf den Bildungsweg der Mädchen als auch erhebliche gesundheitliche Risiken, die das Leben von Mutter und Kind gefährden.
Als drittgrößter Geber im Bereich Gesundheit hat die Bundesregierung einen Fokus auf die Gesundheit von Frauen und Mädchen weltweit gerichtet und verfolgt in ihrem Engagement einen ganzheitlichen Ansatz, in dem neben dem verbesserten Zugang zu umfassenden Gesundheitsinformationen und qualitativen Gesundheitsdienstleitungen auch die Förderung der Gleichberechtigung, Bildung, soziale Sicherung und Beschäftigung eine wichtige Rolle spielen. Frühe und umfassende Sexualaufklärung und die Förderung des Zugangs zu selbstbestimmter Familienplanung verbessern die Gesundheit von Frauen und Mädchen, vergrößern ihre Chancen auf Bildung und stärken so ihre Rechte und Teilhabe. Gleichzeitig hat der Zugang zu Bildung und Familienplanung positive Auswirkungen auf das Bevölkerungswachstum.
Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) möchte die GIZ-Repräsentanz Berlin einen Fokus auf die Gesundheitsförderung von Frauen und Mädchen weltweit richten. Anlass ist die Verleihung des Medienpreises „Weltbevölkerung“ der DSW unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Dr. Gerd Müller, bei der in diesem Jahr neun Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet werden, die durch den Medienpreis Recherchereisen zu den Themen Gesundheitsversorgung und Bevölkerungsdynamiken in Subsahara-Afrika durchgeführt haben.
Im Zentrum der Veranstaltung soll die Frage stehen, welche weiteren Schritte unternommen werden müssen, um die Gesundheitssituation von Frauen und Mädchen weltweit nachhaltig zu verbessern. Welche Rolle kommt dabei der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu? Wie kann Deutschland sein Gewicht in internationalen Organisationen nutzen, um die Gesundheit von Frauen und Mädchen zu fördern?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis zum 27. November 2019 unter: veranstaltung-berlin.giz.de.

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