29.09.2026

VENRO im Austausch mit Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan

Heute traf sich VENRO erneut mit Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuelle Lage der deutschen Entwicklungspolitik, die Rolle der Zivilgesellschaft und die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt 2027.

Beide Seiten tauschten sich darüber aus, wie sich die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit in Politik und Gesellschaft stärker vermitteln lässt. Gerade in Zeiten zunehmender internationaler Krisen muss die Bekämpfung von Hunger und Armut im Mittelpunkt der deutschen Entwicklungspolitik stehen. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit zwischen BMZ und Zivilgesellschaft entscheidend.

Mit Sorge blickt VENRO auf die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt 2027, insbesondere bei der stabilisierenden Übergangshilfe und der Förderung der zivilgesellschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Angesichts wachsender globaler Bedarfe dürfen diese zentralen Instrumente nicht weiter geschwächt werden.

VENRO begrüßt den offenen und konstruktiven Austausch mit der Ministerin. Auch bei unterschiedlichen Positionen ist der direkte Dialog wichtig, um die Perspektiven der rund 150 VENRO-Mitgliedsorganisationen in die Gestaltung der deutschen Entwicklungspolitik einzubringen. Beide Seiten wollen den Austausch fortsetzen.

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