2025

Die internationale Anwerbung von Gesundheitsfachkräften muss besser gesteuert werden

Weltweit nimmt die internationale Anwerbung von Gesundheitsfachpersonal spürbar zu. Dabei geht die verschärfte Anwerbung häufig zu Lasten der Gesundheitsversorgung in den Herkunftsländern der angeworbenen Fachkräfte, insbesondere in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Anzahl der Staaten mit einem kritischem Gesundheitsfachkräftemangel ist von 47 Ländern im Jahr 2020 auf 55 im Jahr 2023 angestiegen. Die Weltgesundheitsorganisation betont ausdrücklich, dass alle Länder, auch Deutschland, primär auf eine ausreichende inländische Ausbildung setzen sollten, bevor sie systematisch im Ausland rekrutieren. Hier hinkt Deutschland seit Jahren weit hinterher. In unserem Standpunkt legen wir dar, wie die Bundesregierung die internationale Migration von Gesundheitspersonal gestalten kann, so dass für die Fachkräfte und Gesundheitssysteme keine Nachteile entstehen.

Stichwörter: Gesundfachkräfte, Gesundheitssystem, Migration, Weltgesundheitsorganisation, Agenda 2030

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