Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine steht die nationale Energiesicherheit im Zentrum politischer Debatten. Unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft haben sich die USA fundamental vom Pariser Klimaabkommen abgewandt und verfolgen eine aggressive Rückkehr zum fossilen Modell. Zusätzlich hat der Krieg gegen den Iran die Frage nach Energiesouveränität für Deutschland verschärft. Wenn Energiepolitik jedoch primär unter sicherheits- und wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten gestaltet wird, drohen menschenrechtliche, soziale und ökologische Aspekte in den Hintergrund zu geraten. In unserem Standpunkt zeigen wir auf, wie der Weg zu einem global gerechten und resilienten Energiesystem gelingen kann.
Stichwörter: Energiesouveränität, Erneuerbare Energien, Menschenrechte, Partizipation, Kooperation