Feministische Ansätze haben sich in Forschung und Praxis als wirksame Instrumente erwiesen, um eine gerechte und nachhaltige internationale Zusammenarbeit zu fördern. Sie tragen dazu bei, strukturelle Diskriminierungen wie Sexismus, Rassismus oder Behindertenfeindlichkeit zu überwinden, und bilden damit eine wesentliche Grundlage, um die Lebensbedingungen aller Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Umsetzung feministischer internationaler Zusammenarbeit ist dabei keine freiwillige Zusatzleistung, sondern rechtlich geboten und stärkt Deutschlands Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner für Menschenrechte, Frieden und nachhaltige Entwicklung. In unserem Standpunkt nehmen wir das Erstarken von Anti-Rights-Bewegungen in den Blick und verdeutlichen deren Folgen für die Rechte aller Menschen. Wir zeigen auf, welche politische und rechtliche Verantwortung die Bundesregierung trägt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und Geschlechtergerechtigkeit nachhaltig zu fördern.
Stichwörter:
Geschlechtergerechtigkeit, Intersektionalität, Dekolonialisierung, UN-Frauenrechtskonvention, Gender-Backlash