2026

ODA unter Druck

Wie verlässlich ist Deutschlands Engagement?

Die humanitären und entwicklungspolitischen Bedarfe steigen weltweit dramatisch. Dennoch steuert Deutschland auf die niedrigste ODA-Quote seit zehn Jahren zu – unter 0,5 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Um den tatsächlichen Bedarfen gerecht zu werden, müsste Deutschlands mindestens 0,8 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe investieren. Unsere Studie zeigt, in welchen Bereichen die Mittel besonders fehlen: in den ärmsten Ländern der Welt, im Gesundheitsbereich, bei der Ernährungssicherung, der Klimafinanzierung und der Geschlechtergerechtigkeit. Zudem rechnet Deutschland in großem Umfang Ausgaben im Inland auf die ODA-Quote an. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild des internationalen Engagements Deutschlands.

Wir fordern daher ein entschiedenes Gegensteuern der Bundesregierung. Die Studie zeigt dafür konkrete Handlungsansätze auf.

Stichwörter: LDC-Finanzierung, Ernährungssicherung, Ländliche Entwicklung, Klimafinanzierung, Zivilgesellschaftsförderung, Geschlechtergerechtigkeit, Entwicklungspolitische Bildung, Gesundheitsfinanzierung

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