18.11.2020, Online

Brennglas COVID-19: Wie steht es um die Rechte der Kinder?

GIZ und Kindernothilfe

Mittwoch, 18. November 2020

13:00 – 14:00 Uhr

Die COVID-19 Pandemie ist unlängst von einer Gesundheitskrise zu einer Krise der Kinderrechte geworden, die unumkehrbare Folgen für eine ganze Generation mit sich bringt. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, wie Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen und Lockdowns haben dramatische Konsequenzen für die Situation von Kindern und ihre Rechte. Viele der weltweit errungenen Fortschritte, Kinder zu schützen, zu fördern und zu beteiligen, drohen zu verpuffen.

Besonders dramatisch ist die Situation für Kinder in den Entwicklungsländern. UNICEF schätzt, dass durch die Pandemie 150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut geraten und in Folge dessen auch die Zahlen arbeitender Kinder wieder steigen werden. Zuletzt sank die Zahl arbeitender Kinder in den letzten zwei Jahrzehnten um 94 Millionen Kinder weltweit. Diese bemerkenswerte Leistung der Weltgemeinschaft ist durch die Corona-Krise akut bedroht. Die ILO warnt, dass das globale Ziel der Agenda 2030, ausbeuterische Formen von Kinderarbeit bis 2025 weltweit abzuschaffen, nicht zu erreichen ist, wenn nicht sofort entschlossen gehandelt wird.

Verpassen zukünftige Generationen gerade den Anschluss an Bildung und Wirtschaft? Welche Schlüsse können wir schon jetzt aus den Erfahrungen mit der COVID-19-Pandemie im Zusammen-hang mit den Kinderrechten ziehen? Wie können besonders verletzliche Gruppen wie Kinder in globalen Krisen besser berücksichtigt werden und welche Rolle muss Deutschland dabei einnehmen? Was sind Kernbotschaften betroffener Kinder an Regierungen und Zivilgesellschaft weltweit? Wie werden sie berücksichtigt?

Programm

Anmeldung

zurück