Do no harm – wie lässt sich das in Projekten für und mit LSBTI sicherstellen? In der internationalen Zusammenarbeit werden zunehmend auch Lesben, Schwule, trans* und inter*Personen als Zielgruppen angesprochen. Durch das LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung ist zu erwarten, dass es mehr Projektanträge von deutschen NGOs für LSBTI gibt. Das ist gut und wichtig. Aber nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch realisierbar oder nutzt den Menschen vor Ort. Die Projektarbeit mit marginalisierten und kriminalisierten Gruppen birgt besondere Risiken.
Wie damit umgehen? Wir laden zu einem halbtägigen moderierten Erfahrungsaustausch für Aktivist*innen und EZ-Praktiker*innen und mit Expert*innen aus dem globalen Süden. Wir wollen Fragen entwickeln und Risiken benennen. Wir wollen uns anhand eigener schon realisierter oder geplanter Projekte darüber austauschen, was gute und nachhaltige Projekte für LSBTI in der Entwicklungszusammenarbeit ausmacht. Wir wollen unsere aus langjähriger Projektarbeit gewonnenen Erfahrungen vermitteln und Know-how der internationalen LSBTI-Arbeit und aus bestehenden Menschenrechtsprojekten zusammentragen
Welche guten Projektbeispiele gibt es schon? Wo sind Risiken aufgetaucht und wie, durch welche Maßnahmen können diese vermieden werden? Wie können Organisationen verhindern, sich ungewollt an der Verfolgung, Stigmatisierung oder Diskriminierung von LSBTI zu beteiligen?
Eine Einladung samt Programm folgt. Anmeldung ist ab sofort möglich bei Sarah Kohrt, Projektleitung:
Weitere Information finden Sie hier.