Global betrachtet sind Krebserkrankungen eine der häufigsten Todesursachen. Sie gehören zu den sogenannten non-communicable diseases – Krankheiten, die nicht infektiös, sondern von genetischen, physiologischen, umwelt- und verhaltensbedingten Faktoren abhängig sind. Im weltweiten Kontext sind die Überlebenschancen in Europa und Nordamerika höher als in anderen Regionen. Und auch in Europa gibt es deutliche länderabhängige Unterschiede. Hier setzt die Forderung von Global Health ein, dass eine weltweite Verbesserung von Ungleichheiten unabhängig von Ländergrenzen stattfinden muss. Es stellt sich also die Frage, was die Gründe für diese Ungleichheiten sind und welche Forderungen gestellt und Anstrengungen unternommen werden, um Prävention und Überlebenschancen weltweit anzugleichen sowie allen Beteiligten einen vergleichbaren Zugang zu Forschung und Zugriff auf Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Im interaktiven Debattenformat einer Unterhausdebatte, bei der Podium und Publikum im stetigen Austausch stehen, stellen Expert*innen aus den Bereichen Global Health, medizinischer Anthropologie und Nichtregierungsorganisationen ihre Standpunkte vor, um darüber zu diskutieren.
Das Event findet in der Britischen Botschaft in Berlin und in englischer Sprache statt. Im Anschluss sind die Besucher*innen eingeladen, bei einem informellen Empfang den Abend ausklingen zu lassen.
Die Unterhausdebatte wird zudem auf dem Instagram-Kanal von Wissenschaft im Dialog live gestreamt: https://www.instagram.com/wissenschaftimdialog/
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 4. November wird dennoch gebeten.
Die Veranstaltung ist Teil von Wissenschaft kontrovers, einer Veranstaltungsreihe von Wissenschaft im Dialog im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.