Die AMR ist ein prototypisches One Health-Problem, da Menschen, Tiere und die Umwelt durch die Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen beeinflusst werden. Bereits jetzt werden jährlich ca. 1,3 Millionen Todesfälle therapieresistenten Infektionserregern zugesprochen und Hochrechnungen zeichnen ein dramatisches Bild: Forscher*innen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 bereits 10 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von
AMR sterben könnten – mit weitreichenden sozio-ökonomischen Folgen. Besonders schwer wird es Subsahara- Afrika treffen.
Während des One Health Days 2022 befassen wir uns damit, wie antimikrobielle Resistenzen entstehen, wie die jetzige Entwicklung eingedämmt werden kann, welche Formen der Überwachung und Kontrolle notwendig sind und letztlich stellen wir uns die große Frage: Steuern wir auf ein Post-antibiotisches Zeitalter zu?
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