Wann? - 23. Februar 2026, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo? - Brot für die Welt / Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin
Diese Veranstaltung ist Teil des laufenden Prozesses bei Brot für die Welt, der sich mit Dekolonialität in der Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzt und den Dialog zu diesen Themen auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen fördert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie der Deutsche Bundestag mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit und deren fortdauernden politischen, rechtlichen und kulturellen Implikationen umgeht. Während in den öffentlichen Debatten zunehmend Verantwortung, Wiedergutmachung und eine Neubewertung historischer Narrative gefordert werden, bleibt das Parlament der zentrale Ort, an dem diese Forderungen im Rahmen von Gesetzesinitiativen, kulturpolitischen Entscheidungen und außenpolitischen Positionierungen verhandelt werden.
Im Gespräch mit Anna Schunk wird Awet Tesfaiesus erörtern, wie diese parlamentarischen Prozesse aussehen, wo sie stehen, wie Verantwortung für koloniale Ungerechtigkeiten im politischen Handeln des Bundestages verankert wird und wie gesetzgeberische Instrumente, Budgethoheit und Kulturpolitik zu struktureller Transformation beitragen können. Das Gespräch beginnt mit einer Frage- und Antwort-Runde und wird mit einem informellen Austausch ergänzt.
Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung bis 19. Februar bei valerie.viban(at)ewde.de.