Fragile Staaten

Seit 2010 nimmt laut der OECD die Anzahl von Kriegen, Konflikten und sogenannter fragiler Staaten wieder zu.  In keinem der fragilen und von gewaltsamen Konflikten betroffenen Staaten wurde bis 2015 ein einziges MDG erreicht. Auch der Erfolg für die neue Agenda 2030 wird stark davon abhängen, ob dauerhafte Verbesserungen in fragilen Staaten gelingen. Viele VENRO Mitglieder sind in fragilen Staaten als humanitäre und/oder entwicklungspolitische Akteure tätig und stehen vor großen praktischen und konzeptionellen Herausforderungen. Mit der Arbeitsgruppe will VENRO Möglichkeiten erarbeiten, die zum Abbau von Fragilität beitragen.

VENRO ist Gesprächspartner der Bundesregierung für die Umsetzung der Leitlinien „Konflikte verhindern, Konflikte bearbeiten, Frieden fördern“. Die AG Fragile Staaten bringt Erfahrungen und Anliegen über den Beirat Zivile Krisenprävention ein.

Arbeitschwerpunkte

Die Arbeitsgruppe erstellt zurzeit ein Positionspapier zur Arbeit von Zivilgesellschaft in fragilen Kontexten. Mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird ein Dialog zu Personalsicherheit und Fürsorgepflicht geführt. Der interne Fachaustausch zu einzelnen Ländersituationen wird fortgesetzt.  Er dient dem emeinsamen Verständnis von Elementen der Fragilität und Ansätzen, diese zu reduzieren.

Weitere Informationen zur AG finden Sie im internen Bereich.

Kontakt

Bodo von Borries
Referent
+49 30 2639299-13

AG-Sprecher_innen

Christine Idems
Kindernothilfe
Lukas Driedger
ADRA Deutschland e. V.

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