Rund 100 Menschen diskutierten, wie zivilgesellschaftliche Akteur_innen mit den schrinkenden Handlungsräumen und zunehmend herausfordernder werdenden Bedingungen in ihrer Arbeit umgehen können.
Die Keynote hielt Mandeep Tiwana, Executive Director von CIVICUS, der einen Blick darauf warf, welche Rolle Zivilgesellschaft beim Schutz demokratischer Strukturen spielen kann und mit welcher Opposition sie dabei rechnen muss. CIVICUS hatte in seinem Bericht für das Jahr 2025 erst kürzlich festgestellt, dass die zivilgesellschaftlichen Handlungsräume in Deutschland mittlerweile als „beschränkt“ gelten. Auch darauf blickte Mandeep Tiwana in seinem Vortrag.
In einer Fishbowl-Diskussion mit Vertreter_innen verschiedener Mitgliedsorganisationen diskutierten die Teilnehmenden, wie Zivilgesellschaft das schwierige sich ihr bietende Umfeld navigieren, sich international vernetzen und Menschen mobilisieren kann. Im Anschluss wurden die Diskussionen in kleineren Austauschformaten vertieft. In drei Gruppen sprachen die Teilnehmenden über den Wert von Advocacy- und Lobbyarbeit für zivilgesellschaftliche Anliegen, wie Handlungsräume vulnerabler Gruppen gestärkt werden können und welche Rolle Bildung in der Förderung einer widerständigen Zivilgesellschaft spielt.